Auslandstierschutz und Inlandsunterstützung gehören für uns untrennbar zusammen.

Wir übernehmen Verantwortung über Grenzen hinweg – überall dort, wo Windhunde Schutz brauchen, wo sie übersehen werden, wo sie leiden und wo ihre Stimmen nicht gehört werden.

  • Wir handeln, weil jedes Leben zählt.
  • Wir handeln, weil Wegsehen Leid verlängert.
  • Wir handeln, weil Schweigen keine Option ist.

Windhunde kennen keine Landesgrenzen. Ihre Not entsteht nicht zufällig, sondern aus Systemen, Traditionen und Strukturen, die sie schutzlos zurücklassen.

Es gibt Orte auf dieser Welt, da bedeutet ein Hundeleben nichts. Da werden Welpen in Müllcontainern entsorgt. Hunde werden an Bäumen aufgehängt – zum Sterben zurückgelassen.

Da zählt nicht, ob ein Tier freundlich ist, treu oder voller Hoffnung. Es zählt nur, dass es „weg“ muss.

Und es gibt die, die ihr ganzes Leben an einer Kette verbringen – ohne Schutz, ohne Wasser, ohne Zuwendung. Kettenhunde, die nie versorgt werden, die langsam verhungern, verdursten, krank werden und elendig sterben, unsichtbar für eine Welt, die wegsieht.
Genauso wie die Hunde in sogenannten Zulos, Rehalas oder Kennels – Zucht- und Haltungsstätten mitten in Europa. Orte, an denen Tiere als Werkzeuge betrachtet werden, als Mittel zum Zweck. Orte, an denen Versorgung, Fürsorge und Respekt keine Rolle spielen. Orte, an denen Leid systematisch entsteht. 

Hunderttausende Hunde landen jedes Jahr zusätzlich in Europas Tötungsstationen. Viele von ihnen jung, gesund, freundlich und dennoch ohne Chance. Tötungsstationen sind keine Tierheime. Sie bieten keine Betreuung, kaum Vermittlungsarbeit, keine Perspektive. Sie existieren, damit andere ihre Verantwortung abgeben können und damit das Leid unsichtbar bleibt.
Wir sehen hin – und handeln
Wir helfen, weil wir nicht wegsehen können. Weil wir wissen, dass hinter jedem misshandelten Körper ein fühlendes Wesen steckt. Ein Herz, das schlägt. Augen, die flehen. Und weil wir glauben, dass Mitgefühl keine Grenzen kennt.
Hoffnung beginnt mit einem Schritt
Ein geretteter Hund aus dem Ausland ist kein „Importproblem“. Er ist ein Wunder. Ein Beweis dafür, dass Menschlichkeit wirkt. Dass Liebe heilt. Dass aus Angst Vertrauen werden kann – wenn man nur den Mut hat, zu helfen. Seriöser Tierschutz im europäischen Ausland steht nicht in Konkurrenz zu deutschen Tierheimen.
Und ja – auch hier gibt es Leid
In Deutschland gibt es Schutzgesetze, Tierheime, medizinische Versorgung. Im Ausland bedeutet ein einziger Tag zu viel oft den Tod. 

Wir helfen dort, wo Hilfe Leben rettet. Nicht weil wir müssen – sondern weil wir es können.

Gleichzeitig unterstützen wir auch unsere Partnertierheime in Deutschland, die Windhunden einen sicheren Platz geben, sie medizinisch versorgen und ihnen den Weg in ein neues Leben ermöglichen. 

Auslandstierschutz und Inlandsunterstützung gehören für uns zusammen – als ein Netzwerk, das Verantwortung übernimmt, wo immer Windhunde Schutz brauchen.
Tierschutz ist kein Ort. Es ist eine Haltung. All das zeigt, wie dringend wichtig Auslandstierschutz ist: Er rettet Leben, schafft Bewusstsein und setzt ein Zeichen gegen Wegsehen und Gleichgültigkeit.
Danke an all jene, die an das Gute glauben und den Auslandstierschutz mittragen. Eure Herzen schenken Hoffnung, wo zuvor keine war – und jedes gerettete Leben zeigt, wie viel wir gemeinsam verändern können. Gleichzeitig unterstützen wir Menschen und Hunde im Inland – durch Beratung, Aufklärung, Vermittlung, Prävention und Begleitung. Beides gehört zusammen. Beides ist notwendig. Beides ist Ausdruck derselben Haltung: Wir stehen an der Seite der Windhunde – überall.