Die Wahrheit über Windhundrennen – Ausbeutung im Namen des Glücksspiels

Windhundrennen sind ein globales Milliardengeschäft.
In 4 Ländern ist die Windhundindustrie legal: USA (West Virginia), Australien, Irland, Vereinigtes Königreich (England & Nordirland; Wales & Schottland haben 2026 Verbote beschlossen). Viele Staaten haben die Industrie bereits beendet oder befinden sich im Ausstieg. Die globale Tendenz ist eindeutig: Rückgang statt Wachstum, vor allem aufgrund von Tierschutzskandalen, Verletzungszahlen und fehlender Transparenz wie aktuell in Neuseeland (Ausstieg ab 2026 beschlossen).

Die 4 Länder erfüllen die Kriterien für kommerzielles Racing:
gesetzlich erlaubtes Wetten, staatliche Regulierung, professionelle Rennställe, offizielle Renncodes und aktive Rennbahnen.

 Der globale Trend ist eindeutig

  • In den 1980ern gab es über 300 Rennbahnen weltweit.
  • Heute existieren nur noch 92 aktive kommerzielle Bahnen

und leider noch unzählige illegale Strecken in Ländern wie Pakistan, China, Indien und Südamerika.
Fakten:
• Jährlich werden Hunderttausende Greyhounds, Galgos und Lurcher ausgebeutet.
• Coursing und Hetzjagd sind in vielen Ländern legal und werden per Livestream bis nach China übertragen.
• In Deutschland sind kommerzielle Rennen verboten, doch das Wetten auf ausländische Rennen ist über Online-Plattformen möglich wie in mindestens 31 weiteren Ländern (Simulcasting).
Appell:
Wir fordern ein weltweites Verbot kommerzieller Rennen und Glücksspielwetten auf Tiere.


Die globale Wettmaschinerie – Medienrechte, Online-Casinos & Livestreams

Die Glücksspielindustrie investiert gezielt in Windhund- und Pferderennen – gemeinsam mit Regierungen und Online-Buchmachern.
Rennbahnen werden aufgekauft, Medienrechte gesichert, Livestreams weltweit verbreitet.
Fakten:
• Wettanbieter übertragen Rennen live bis nach China.
• Hare Coursing ist in England offiziell verboten, wird aber illegal weiter betrieben.
• Online-Casinos und Buchmacher fördern die Popularität von Hunderennen als Wettobjekt.
Appell:
Die Windhundindustrie lebt von medialer Vermarktung.
Wir fordern ein Verbot von Livestreams und Medienrechten für Tierausbeutung.


Export & Massenzucht – Windhunde als Ware

Windhunde werden lebend exportiert – für Rennen, Zucht und Jagd in Ländern ohne Tierschutz.
Die EU erlaubt Tiertransporte ohne wirksame Kontrolle.
Züchter, Trainer und Agenten nutzen Zwischenländer, um Windhunde in Drittländer zu schleusen.
Fakten:
• Exportwege: Irland → Spanien → China / England → Frankreich → Pakistan

Mehr Details zum Export von Windhunden findest du im Menü unter "Hast du gewusst..."
• Windhunde landen in Rennanlagen, Zuchtfabriken, Hundefleisch- und Lederindustrie
• Keine Schutzgesetze, keine Sanktionen, keine Kastrationspflicht
Appell:
Wir fordern ein EU-weites Exportverbot für Windhunde und eine verpflichtende Kastration aussortierter Tiere.


Gemeinsam gegen die Windhundindustrie – Jetzt handeln

Die Geschichte der Windhundrennen zeigt: Die Industrie stirbt, aber sie stirbt nicht von allein.
Nur durch weltweite Aufklärung, Proteste und politischen Druck können wir die Ausbeutung stoppen.

(unter NEWS findest du aktuelle Videos zu unserer Aufklärungsarbeit).
Fakten:
• Viele Rennbahnen wurden bereits geschlossen
• Die Anti-Rennsport-Bewegung und Anti-Jagd-Bewegung wächst
• Windhund-Netzwerk ist Teil des internationalen Widerstands
Appell:
Unterstütze unsere politisch wirksame Aufklärungsarbeit mit einer Spende für die Windhunde.
Fordere mit uns: Exportverbot, Kastrationspflicht, Schutzstatus für Windhunde.

Wenn alles so unproblematisch in der globalen Rennindustrie wäre, wie Befürworter behaupten, gäbe es:

  • vollständige Verletzungsstatistiken
  • vollständige Todesfallstatistiken
  • klare Nachverfolgung jedes Hundes nach Karriereende


Hier eine kurze Zusammenfassung in Bildern auf unserem YouTube Kanal:





Tierschutz bewertet Systeme nicht nach den Best Cases, sondern nach den Worst Cases, denn diese zeigen, wo Tiere schutzlos sind. Das manche Hunde alt werden dürfen, ist erfreulich, aber nicht der Maßstab. Die globale Datenlage ist eindeutig und hohe Verletzungszahlen, hohe Aussonderung- und Sterberaten, Tötungen von Hunden, die nicht schnell genug sind, Doping, Export „unbrauchbarer“ Hunde, fehlende Transparenz sind in vielen Ländern dokumentiert. Nicht weil Einzelne versagen, sondern weil wirtschaftlicher Druck, Wettgelder und Leistungsanforderungen strukturell Risiken erzeugen, die Hunde nicht selbst wählen können. Diese Fakten sind nicht das Ergebnis von Einzelfällen, sondern von offiziellen Statistiken, Behördenberichten und Recherchen. Kritik an der Rennindustrie bedeutet nicht, andere Missstände zu ignorieren. Ja, es gibt auch in Deutschland problematische Züchter, Vermehrer und Käufer, die unüberlegt handeln. Das kritisieren wir genauso. Es geht nicht darum, Trainer pauschal zu verurteilen. Es geht darum, ein System zu hinterfragen, das weltweit nachweislich Leid erzeugt. Wir setzen uns dafür ein, dass Windhunde nicht als Wettobjekte, sondern als fühlende Lebewesen betrachtet werden, deren Wert nicht von ihrer Geschwindigkeit abhängt. 


Gleiches Recht für alle Hunde!

Bitte schaut euch dazu den preisgekrönten Dokumentarfilm
" Greyhounds Running for their Lives " von 2019 des Fernsehsenders RTE in Irland an:
*WARNUNG: AUFNAHMEN VON LEIDENDEN WINDHUNDEN"
*WARNING FOOTAGE OF GREYHOUNDS SUFFERING"