Alles Gute für 2026!
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
danke für eure Treue im vergangenen Jahr. Unsere Arbeit für Aufklärung und Bildung geht weiter - und wir brauchen euch.
Windhunde werden weltweit ausgebeutet, gejagt und entsorgt, sobald sie nicht mehr "funktionieren". In vielen Ländern gelten sie noch immer als sogenannte Nutztiere. Ohne Schutz, ohne Rechte. Wir fordern: Gleiches Recht für alle Hunde!
Jedes Lebewesen verdient Sicherheit, Respekt und ein Leben frei von Gewalt.
Der Verein Windhund-Netzwerk e.V. kämpft für die Anerkennung der Windhunde als vollwertige Lebewesen mit Schutzrechten. Wir klären auf, recherchieren, dokumentieren - und bringen die Wahrheit ans Licht. Wir retten Windhunde und wir geben Hoffnung.
Gemeinsam können wir 2026 noch mehr Menschen erreichen und für Windhunde sensibilisieren. Schon eine kleine Spende stärkt unsere Projekte für Windhunde in Not.
Was deine Spende bewirkt:
• Wir unterstützen Bildungsprojekte in Schulen und Tierheimen
• Öffentlichkeitskampagnen gegen Windhundrennen und Jagdmissbrauch
• Wir setzen uns politisch für ein Ende der Ausbeutung ein
• Dokumentationen, Vorträge und Medienarbeit
• Wir vernetzen Tierschutzorganisationen weltweit
• Wir retten Windhunde aus Notlagen und finanzieren Rettungseinsätze
• Wir decken Missstände auf und leiten rechtliche Schritte gegen Tierquälerei ein
Spendenkonto Windhund-Netzwerk e.V.:
IBAN: DE75 7836 0000 0007 179090
BIC: GENODEF1COS
Verwendungszweck: „Spende für Windhunde in Not“
Oder unsere E-Mail Adresse für Spenden über PayPal lautet:
info{AT}windhund-netzwerk.de
SEI DABEI - GALGOMÄRSCHE 2026:
- am 24. Januar 2026 in München
- am 31. Januar 2026 in Köln, Berlin, Osnabrück, Hamburg, Saarbrücken, Zürich, Wien, Graz und
- am 01.02. in über 70 Städten Europas zum Welt-Galgo-Tag
Sei auch DU Teil einer europaweiten Bewegung gegen die Jagd mit Hunden -
"MACH MIT", ob mit oder ohne Hund. Dein Mitgehen macht den Unterschied.
Warum das wichtig ist
Windhunde, diese edlen, sensiblen Geschöpfe, werden in vielen Ländern der Welt als „Nutztiere“ behandelt. Sie werden gejagt, gequält, ausgebeutet – für Rennen, für Fleisch, für Leder. Auch in Europa ist die Jagdindustrie eine dunkle Realität, in der Windhunde als Werkzeuge missbraucht werden. Das Windhund-Netzwerk kämpft seit Jahren für ihre Anerkennung als Haustiere, für ihre Rechte, für ihr Leben.
Die Jagd ist keine Tradition, die wir bewahren sollten. Sie ist ein Relikt aus einer Zeit, in der Mitgefühl keine Rolle spielte. Heute wissen wir es besser. Heute wissen wir, dass jedes Tier ein Recht auf Leben hat – frei von Angst, frei von Gewalt.
Wir fordern:
• Ein Verbot der Jagd – in Deutschland, in Europa, weltweit.
• Ein Ende des Exports von Windhunden für kommerzielle Zwecke.
• Eine europaweite Tierschutzgesetzgebung, die Jagd- und Diensthunde wie auch die Wildtiere schützt und anerkennt.
• Mehr Aufklärung und Bildung, damit die Wahrheit über die Jagd nicht länger verborgen bleibt.
Mehr Informationen erhältst du hier auf der Website unter dem Menüpunkt "Hast du gewusst...> Spanien" und "Tierschutzgesetz in Spanien" und im Menü unter "Aktionen...>Galgomarsch mit vielen Bildern. Hast du schon einmal Zuchtstätten in Spanien gesehen? Sogenannte Rehalas oder Zulos? Dann schau mal unter dem Menüpunkt unserer Doku "Hoffnung für Spaniens gequälte Tiere"...> Rehalas / Monteria.
In mehr als 70 Städten in Europa werden Galgomärsche organisiert
Von Berlin bis Bologna, von London bis Ljubljana - überall schließen sich Menschen zusammen, um den Tieren eine Stimme zu geben. Ob mit oder ohne Hunde, jede Teilnahme zählt.
Weitere Infos & Mitmachen
- Weitere Protestbilder zum Ausdrucken findest du im Menü unter Aktionen >.
- Bilder zu den europaweiten Galgomärschen findest du unter "Aktionen > Galgomarsch".
- Doku-Tipp
- Zahlen aus der spanischen Jagd- und Rennindustrie:
Aktuelle Informationen zur spanischen Jagd- und Rennindustrie mit den neuesten Zahlen der Jagdverbände findet ihr unter dem Menüpunkt "Hast du gewusst > Spanien". Wer sich intensiv mit dem Tierschutz in Spanien beschäftigt, weiß wie schwer es ist bei Tiermissbrauch politisch verwertbare Zahlen zu erheben. Die Behörden sowie die Regierung und die Verbände verhindern mit all ihrer Macht, dass konkrete Zahlen an die Öffentlichkeit gelangen. Wir arbeiten daher mit den veröffentlichten Zahlen der Jagdverbände und der Lobbyisten Verbände in Spanien. Auch wenn wir genau wissen, dass die Dunkelziffer der missbrauchten und getöteten Tiere in Spanien wesentlich höher ist.
- Die EU und das Leid der spanischen Jagdhunde:
Warum unternimmt die Europäische Union nichts gegen das Leid der spanischen Jagdhunde? Diese Frage stellen sich Tierschützer:innen seit Jahren – und sie bleibt leider aktuell.
Nach der enttäuschenden Entscheidung, Jagd- und Gebrauchshunde aus dem neuen spanischen Tierschutzgesetz auszuschließen, richtet sich der Blick vieler Aktivist:innen hilfesuchend nach Brüssel. Denn laut Artikel 13 des Vertrags von Lissabon gelten Tiere als fühlende Wesen, deren Wohlergehen bei der Gesetzgebung vollumfänglich berücksichtigt werden muss. Auch Spanien hat diesen Vertrag unterzeichnet.
Wie kann es also sein, dass zehntausende Galgos, Podencos und andere Jagdhunde weiterhin unter grausamen Bedingungen leben – ausgebeutet, vernachlässigt und oft entsorgt?
- Gespräch im Podcast „Jaspers Abenteuer“
In einer eindrucksvollen Folge des Podcasts „Jaspers Abenteuer – Leben mit einem Galgo“ spricht Moderator Christoph Richter mit:
• Manuela Ripa, EU-Parlamentarierin (ÖDP, Intergroup for Animal Welfare)
• Tina Hartmann, Tierrechtlerin und Vertreterin des Windhund-Netzwerk e.V.
Gemeinsam beleuchten sie, warum die EU bisher untätig bleibt – und was sich ändern muss, damit auch Jagdhunde endlich Schutz erfahren. Es geht um politische Blockaden, juristische Grauzonen und die Notwendigkeit einer starken Stimme für Tierrechte auf europäischer Ebene.
Hier ist der LINK: >> Jaspers Podcast <<
EU-Verordnung zum Wohlergehen von Hunden und Katzen: Ein Schritt mit vielen Ausnahmen
Im Dezember 2023 legte die EU-Kommission erstmals seit 20 Jahren zwei neue Verordnungsentwürfe vor:
- Schutz von Tieren beim Transport
- Wohlergehen und Rückverfolgbarkeit von Hunden und Katzen
Bis zum 14. Mai 2025 konnten Organisationen, Verbände und Bürger:innen Änderungsanträge einreichen. Auch der Verein Windhund-Netzwerk e.V. beteiligte sich gemeinsam mit zahlreichen Tierschutzorganisationen aktiv am Verfahren. Gleichzeitig reichten Zucht- und Jagdverbände sowie politische Vertreter:innen aus allen EU-Ländern eigene Änderungsanträge ein – mit teils gegensätzlichen Interessen.
Was wurde verändert?
Am ursprünglichen Text der Kommission wurde viel geändert – insbesondere bei den Mindestvorschriften für Unterbringung und Fütterung. Zahlreiche Ausnahmen wurden ergänzt:
- Kupieren bei Jagdhunden bleibt erlaubt
- Bauernhofkatzen müssen nicht gechippt werden – mit Verweis auf „Unzumutbarkeit“ für Landwirte
- Online-Registrierungsprüfungssystem wurde abgelehnt
Diese Ausnahmen untergraben die eigentliche Zielsetzung: den Schutz der Tiere und die Bekämpfung des illegalen Handels.
Öffentliche Meinung ignoriert
Laut Eurobarometer-Umfragen:
• 74 % der EU-Bürger:innen fordern besseren Schutz für Haustiere
• 84 % sehen Handlungsbedarf beim Schutz sogenannter Nutztiere – darunter auch Windhunde
• Der Heimtierhandel erzielt jährlich über 1,3 Milliarden Euro Umsatz
• 80 % der illegal gehandelten Tiere sind krank oder ungeimpft
Trotz dieser Zahlen stimmten viele Mitglieder des AGRI-Ausschusses nicht im Sinne des Tierwohls, sondern orientierten sich an wirtschaftlichen Interessen. Das ist ein Schlag ins Gesicht für Millionen von Tieren – und für alle, die sich für sie einsetzen.
Abstimmung im EU-Parlament am 19. Juni 2025
Das Europäische Parlament hat sich für ein strengeres Gesetz ausgesprochen:
• Grundlegende Standards für Zucht, Fütterung, tierärztliche Versorgung und Schutz vor Tierquälerei
• Verbot des Verkaufs von Hunden und Katzen in Tierhandlungen
• Kennzeichnung und Registrierung aller gehaltenen Hunde und Katzen – auch Jagdhunde
• Ablehnung des Online-Registrierungssystems
• Ausnahmen für Bauernhofkatzen bleiben bestehen
Diese Maßnahmen sind ein Fortschritt – aber kein Durchbruch. Das Kupieren bleibt umstritten, und viele Schlupflöcher bestehen weiterhin.
Nimmt die EU den Tierschutz wirklich ernst?
Die Frage bleibt offen. Die Abstimmung zeigt: Es gibt politische Bewegung – aber auch massive Widerstände. Bevor die neuen Regeln in Kraft treten, muss der endgültige Gesetzestext noch zwischen EU-Parlament, Kommission und Rat der Mitgliedstaaten ausgehandelt werden.
Wir bleiben dran – für die Windhunde, für alle Tiere, und für eine EU, die ihren eigenen Grundsatz ernst nimmt:
Tiere sind fühlende Wesen. Ihr Wohlergehen muss geschützt werden.
Im Menü findest du viele spannende Inhalte rund um das Windhund-Netzwerk. Tippe oder klicke einfach auf das „>“ Symbol, um weitere Informationen und Unterseiten zu entdecken.
